Was viele Angehörige mit uns erleben
Sie haben einen Job, eine eigene Familie, vielleicht kleine Kinder. Gleichzeitig machen Sie sich Sorgen um Ihre Mutter oder Ihren Vater in Bad Segeberg. Jedes Telefonat endet mit einem mulmigen Gefühl, geht es ihm wirklich gut? Isst er richtig? Nimmt er die Tabletten? Bleibt die Wohnung so langsam hygienisch unbedenklich?
Viele kommen zu uns, weil sie nicht mehr wissen, was sie noch tun können, ohne selbst zu entgleisen. Wochenendfahrten nach Bad Segeberg, ständige Planung, schlechtes Gewissen bei jedem nicht beantworteten Anruf. Wir sind der pragmatische Ausweg. Nicht "wir ersetzen die Familie", sondern "wir übernehmen den Teil, den Sie aus 300 km Entfernung nicht schaffen können".
Typische Situationen, die wir auflösen
- Der Haushalt wird immer nachlässiger. Sie sehen das bei jedem Besuch, aber Sie schaffen es zeitlich nicht, das regelmäßig zu machen.
- Ihre Mutter isst nicht mehr richtig. Weil Einkaufen und Kochen zu viel wird, oder weil alleine essen keinen Spaß macht.
- Demenz zeichnet sich ab. Die Wiederholungen beim Telefonieren, die vergessenen Termine. Sie merken: Es braucht jemanden, der öfter da ist als Sie. Wie wir Demenzbegleitung machen.
- Nach einem Krankenhausaufenthalt ist der Übergang zu Hause wacklig, und Sie können nicht drei Wochen am Stück Urlaub nehmen. Hilfe nach dem Krankenhaus.
- Ihr Vater vereinsamt. Nach dem Tod der Mutter sind die Tage lang und still.
- Sie selbst sind pflegende Angehörige und brauchen dringend eine Auszeit. Wie Verhinderungspflege funktioniert.
So läuft die Zusammenarbeit mit uns ab
- Erstgespräch. Wir treffen uns mit Ihnen (per Video geht auch) und mit Ihrem Elternteil vor Ort. Wir hören zu, machen uns ein Bild, klären Finanzierung.
- Vertragliche Basis. Wir halten schriftlich fest, welche Aufgaben wir übernehmen, wann wir kommen und wer bezahlt. Kündigungsfrist vier Wochen, kein Hintenherum.
- Eine feste Bezugsperson. Immer dieselbe Betreuungskraft, gleiche Uhrzeiten, gleiche Tage. Bei Urlaub rechtzeitige Vertretung mit Übergabe.
- Regelmäßige Rückmeldung an Sie. Wie Sie wollen: Kurze Sprachnachricht nach jedem Einsatz, wöchentliche Zusammenfassung, oder Anruf bei Auffälligkeiten. Sie entscheiden den Kanal.
- Eskalation, wenn nötig. Wenn wir merken, der Zustand verschlechtert sich, rufen wir Sie an. Wenn ein Arzt sinnvoll wäre, sagen wir das. Wenn medizinische Pflege nötig wird, helfen wir beim Kontakt zu einem ambulanten Pflegedienst in Bad Segeberg.
Wir übernehmen Haushalt, Betreuung, Gesellschaft, Einkauf, Tagesstruktur. Was wir nicht machen: Körperpflege, Medikamentengabe, Wundversorgung, medizinische Pflege. Wenn das parallel nötig wird, organisieren wir die Zusammenarbeit mit einem Pflegedienst.
Wie Sie uns sinnvoll in Ihre Familienlogistik einbauen
Die allermeisten Angehörigen unterschätzen zwei Dinge: wie viel Pflegekassen zahlen (oft hunderte Euro pro Monat) und wie viel ein Einsatz pro Woche emotional entlastet. Unsere Empfehlung:
- Starten Sie klein. Zwei bis drei Stunden pro Woche reichen oft, um sofort einen Unterschied zu spüren, für Ihren Elternteil und für Sie.
- Machen Sie den Pflegegrad. Der ist kostenlos und öffnet Töpfe, die Sie sonst verschenken. Wir helfen beim Antrag. Anleitung Pflegegrad beantragen.
- Nutzen Sie Verhinderungspflege ab Jahresbeginn. 3.539 € pro Jahr, die sonst verfallen. Ab Pflegegrad 2 möglich.
- Lassen Sie sich von Schuld nicht lenken. Dass Sie fremde Hilfe holen, ist keine Abgabe der Verantwortung. Es ist Ihre Verantwortung, dafür zu sorgen, dass Ihr Elternteil gut versorgt ist, auch wenn Sie nicht selbst der Versorger sein können.
Wie viel das kostet, für Sie als Entscheider
Direkt mit der Pflegekasse abgerechnet. Ihre Eltern zahlen nichts aus der Rente.
Bis zu 40% der ungenutzten Pflegesachleistung zusätzlich für Alltagshilfe.
Wenn Sie als Tochter oder Sohn zahlen und die Rechnung in Ihrer Steuererklärung angeben, bekommen Sie 20% vom Finanzamt zurück.
Die detaillierte Preis- und Rechenübersicht: Zur Preisseite mit Rechner.
Was uns von "irgendjemand vom Vermittler" unterscheidet
- Gleiche Bezugsperson. Nicht heute Aicha, morgen Fritz, übermorgen Marlene. Gleiches Gesicht, gleiche Zeit. Besonders bei Demenz entscheidend.
- Direkter Draht zur Geschäftsführung. Wenn es Probleme gibt, rufen Sie uns an, nicht eine anonyme Hotline.
- Keine Scheinselbstständigkeit, keine polnischen 24-Stunden-Konstrukte. Unsere Mitarbeiterinnen sind festangestellt, sozialversichert, qualifiziert nach §53c SGB XI.
- Anerkennung nach §45a SGB XI. Das bedeutet direkte Abrechnung mit der Pflegekasse, keine Vorkasse, keine Zettelei für Sie.
- Lokal in Bad Segeberg. Wir sind hier ansprechbar, nicht in einem Callcenter in Fürth.
Häufige Fragen aus der Angehörigen-Perspektive
Was, wenn meine Mutter ablehnt, weil "Fremde ins Haus kommen"?
Das ist der häufigste Startpunkt. Wir kommen gerne erst zu einem Kaffee vorbei, unverbindlich, ohne Vertrag. Wenn das Gefühl passt, machen wir weiter, sonst nicht. Viele Angehörige nennen uns "die nette Dame, die Kaffee trinkt", über Wochen wird daraus Vertrauen.
Wie erfahre ich, was bei den Einsätzen passiert?
Wir schreiben Ihnen nach jedem Einsatz eine kurze Nachricht (SMS, WhatsApp, Mail, was Sie wollen). Wenn etwas auffällt, rufen wir direkt an. Einmal im Monat gibt es auf Wunsch ein kurzes Telefongespräch zur Zusammenfassung.
Was, wenn mein Elternteil plötzlich mehr Hilfe braucht?
Wir können die Frequenz und Stundenzahl flexibel anpassen. Für medizinische Pflege holen wir einen ambulanten Pflegedienst mit ins Boot, wir kennen die guten in Bad Segeberg und organisieren die Übergabe.
Kann ich über eine Vollmacht die Abrechnung selbst übernehmen?
Ja. Viele unserer Kundinnen und Kunden regeln das so: Sie als Tochter oder Sohn sind Ansprechpartner, unterschreiben Verträge, bezahlen oder reichen Rechnungen ein. Ihr Elternteil muss sich um nichts kümmern.
Wie fangen wir an, wenn ich nicht in Bad Segeberg wohne?
Wir machen ein Video-Erstgespräch zu dritt, Sie, Ihr Elternteil, wir. Danach ein persönliches Kennenlernen vor Ort, bei dem wir auch die Wohnung anschauen. Ab da läuft alles über direkten Kontakt zu Ihrem Elternteil und regelmäßige Updates an Sie.